Inklusionsinitiative

Intensivierte Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Menschen mit der Inklusionsinitiative Westpfalz 

Wenn Unternehmen neues Personal suchen, bleiben Bewerbungen behinderter und schwerbehinderter Bewerberinnen und Bewerber zu häufig noch erfolglos. Mit dem Ziel die Potentiale von diesen Menschen stärker für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu nutzen, startet derzeit die Inklusionsinitiative Westpfalz im Rahmen eines Programms des Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur intensivierten Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Menschen.

In der Initiative kooperiert das Jobcenter der Stadt Kaiserslautern, die Heinrich-Kimmle-Stiftung, die Ökumenische Gemeinschaftswerk Pfalz GmbH und das Evangelische Diakoniewerk Zoar mit den weiteren 6  Jobcentern der Region und der Agentur für Arbeit und setzen so mit den zur Verfügung stehenden Projektmitteln konzeptionelle Ansätze zur nachhaltigen Vermittlung von schwerbehinderten Menschen in Arbeit und Ausbildung um.

Das Programm hat ein Gesamtvolumen von rund 2,3 Millionen Euro und eine Laufzeit von 3 Jahren. Insgesamt sollen in der Westpfalz  576 schwerbehinderte erwerbsfähige Menschen davon profitieren.

„Von diesem Projekt erwarten wir eine nachhaltige Integration der teilnehmenden Kunden in den ersten Arbeitsmarkt“, beschreibt Hans-Jürgen Sponhauer, Bereichsleiter beim Jobcenter die Erwartungen der Verantwortlichen.

Im Rahmen der Initiative werden zunächst seitens der Agentur für Arbeit und der Jobcenter mögliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer identifiziert. Im persönlichen Gespräch mit sogenannten Fachbegleitern  können sich die Frauen und Männer dann individuell über die Möglichkeiten informieren, eigene Ziele und Wünsche besprechen.

Die Fachbegleiter stellen im Rahmen des Projektes die persönlichen Ansprechpartner dar, die ganz individuell und auf die persönlichen Verhältnisse angepasst mit den Teilnehmern arbeiten. Eine individuelle Arbeitsplatzakquise läuft parallel und für die Anbahnung von Arbeits- und Ausbildungsverhältnissen sollen alle Unterstützungsmöglichkeiten der verschiedenen Träger bestmöglich abgestimmt und genutzt werden.

Die Inklusionsinitiative Westpfalz wird ihre Stützpunkte in Kaiserslautern und in Pirmasens haben und diese an Wochentagen durchgehend von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr mit mindestens einem Fachbegleiter besetzen.